Montag, 28. Oktober 2013

Rezension (Buch): Dark Village – Das Böse vergisst nie (Band l) von Kjetil Johnsen

Allgemeines:                               

Ich habe die Taschenbuchausgabe!
Seiten: 268
Preis: 5€
Autor: Kjetil Johnsen
Verlag: Coppenrath

Inhalt (vom Buchcover):

Ein Ort, indem das Böse lauert.
Vier Freundinnen, so verschieden und doch unzertrennlich.
Bis eine von ihnen tot aufgefunden wird.
Nackt im See treibend.
in Plastikfolie eingewickelt.
Ermordet von jemandem, den sie kannte.

Meine Meinung:

Gleich zu Beginn des Buches wird die Leiche von einem dem Leser unbekanntem Paar gefunden.
Nach diesem Einführungskapitel wird die Geschichte zweigleisig erzählt.
Zum einen wird immer wieder zwischendurch von den polizeilichen Ermittlungen erzählt.
Zum anderen werden die 21 Tage vor dem Mord erzählt. Die Geschichten von den vier Freundinnen Benedicte, Nora, Trine und Vilde.. Die Geheimnisse um Nick und vieles mehr..
Ich finde es interessant, dass das Buch so aufgebaut ist. Habe ich noch nicht oft gehabt bei Büchern. :)

Das Cover finde ich sehr gelungen und vor allem sehr passend zu der Story und dem Buchtitel. Ist wirklich gut geworden!!

Die Autorin schreibt in kurzen, knappen Sätzen und einer einfachen Sprache. Dies ermöglicht dem Leser das Buch sehr schnell und flüssig lesen zu können. Es wird auch viel in Umgangssprache geschrieben. Im Großen und Ganzen finde ich persönlich, dass es für ein Jugendbuch nichts Schlechtes ist. Doch in Dark Village ist es mir etwas zu viel Umgangssprache.. Sie wird außerdem auch manchmal etwas übertrieben geschrieben.
Ich finde, dass sich die Story manchmal sehr hinzieht. Das Buch hat 268 Seiten und am Ende vom ersten Teil ist man von Tag 20 vorm Mord erst bei Tag 13 vorm Mord angelangt. Sonderlich viel passiert nicht in den Tagen.. Es wird nichts so wirklich aufgeklärt, es kommen eher noch mehr Fragezeichen dazu. Sicherlich ist es ein wenig Absicht, dass die Story sich hinzieht. Was soll sonst in drei ganzen Bänden passieren? ;)
Die Geschichte ist eingeteilt in die einzelnen Tage vor dem Mord und diese sind nochmal eingeteilt in viele kleine Kapitel. Die einzelnen Kapitel werden in 5 verschiedenen Sichtweisen erzählt. Mal erzählt eine der vier Freundinnen und mal erzählt Nick aus seiner Sicht.
Dies finde ich im eigentlichen wirklich gut, doch leider ist es trotzdem nicht einfach eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen. Den obwohl es die 5 verschiedenen Erzähler gibt, ist der Einblick in die Gedanken und Gefühle nicht sehr groß und oftmals sehr knapp.

Das Buch ist perfekt, wenn man noch nicht so viel Erfahrung mit Thrillern und Krimis hat. So wirklich viel hat es meiner Meinung nach nicht mit einem richtigen Thriller zutun.. Aber jedem das seine :)

Ich empfehle das Buch ab 12 Jahren und eher an Mädchen statt Jungen. Ob Erwachsene das Buch nun so spannend finden bin ich mir nicht wirklich sicher.
Ob ich die anderen beiden Bände lesen werde weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall werde ich nicht sehnsüchtig auf die Bände warten.

~ 3,5 von 5 Sternen ~

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen