Sonntag, 15. Juni 2014

Rezension (Buch): Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Allgemeines:

Taschenbuch oder Hardcover?: Ich habe das Taschenbuch in der  
Originaltitel: The fault in our Stars
Autor: John Green
Erscheinungsjahr: -USA: 10.01.2012 bei Dutton -DE: 30.07.2012 bei dtv
Verlag: dtv
Preis: 9.95€
Seiten: 336
ISBN: 978-3-423-62583-8
Genre: Jugendbuch, Liebesgeschichte, Drama


Buchreihe:

Es ist ein Einzelband, daher gehört es zu keiner Buchreihe. 


Inhalt:

Die 16-jährige Hazel ist krebskrank und wird bald sterben. In der Selbsthilfegruppe trifft sie Augustus, einen Osteoporosekranker Junge, der durch die Krankheit schon ein Bein verloren hat. Er lässt sich trotz der Schicksalsschläge nicht unterkriegen. 
Sie verlieben sich in einander und es beginnt eine unglaubliche Liebesgeschichte.
Hazel lernt ihre Ängste zu vergessen und ihr Leben zu genießen, dass verdankt sie ganz allein nur Augustus.


Zitat:

S. 16, ca. 3. Abschnitt:
>> "Also, ich sage es ganz offen: Der Typ war echt süß. Wenn man von einem nicht-süßen Jungen angestarrt wird, ist es im besten Fall peinlich und im schlimmsten Fall eine Form von Belästigung. Aber bei einem süßen Typen ... naja." <<


Meine Meinung:

Aufmachung des Covers:

Ich finde den Titel unglaublich passend gewählt zu dem Inhalt des Buches. Es spiegelt die Atmosphäre auf eine Weise wieder, die man durch einen Buchtitel nicht oft vermittelt bekommt. 

Genauso finde ich das Cover sehr passend. Das blau im Hintergrund mit den weißen Sternen und der Skyline am unteren Rand. 


Der Schreibstil:

John Green hat das Buch als Ich-Erzähler von Hazel geschrieben und dadurch gewährt er dem Leser einen tieferen Einblick in die Gedanken und Gefühle von ihr. 

Im Allgemeinen schafft es John Green dem Leser alle möglichen Gefühle fühlen zu lassen, während dieser das Buch liest. 
Durch die oft eingesetzte wörtliche Rede wird das Buch und die Handlung noch lebendiger. Man erlebt die Geschichte und die Wendungen viel deutlicher.
Die Sätze sind einfach gehalten, so dass man sie ohne große Probleme flüssig und schnell lesen kann. 
Es gibt aber einige Sätze bzw. ganze Textpassagen, die man vielleicht zweimal lesen muss bevor man wirklich alles verstanden hat. Dies kommt aber nur vor, wenn man die E-Mail- und Briefkorrespondenz zwischen Hazel, Augustus und dem Autor Peter Van Houten liest.


Die Handlung:

Die Story läuft einfach so, ohne langweilige Stellen, durch das ganze Buch und gibt immer wieder Ereignisse, die überraschen. 

Viele der Gespräche oder auch Handlungen von Personen regen sehr zum nachdenken an.
Das finde ich wirklich sehr gelungen, weil es nichts aufgezwungenes an diesem Buch gibt. 

Man fühlt sich nicht dazu gedrängt über Szenen nachzudenken. Man tut es einfach!


Die Charaktere:

Hazel und Augustus harmonieren so unglaublich gut mit einander! Man wird total in den Bann der beiden gezogen und ich konnte da nicht so schnell wieder raus, aber das wollte ich auch gar nicht. 

Was ich wirklich schön und gelungen an diesem Buch fand war, dass keiner der Charaktere irgendwie fehl am Platz war. Jeder Charakter hat etwas zu diesem Buch hinzugefügt, was ohne gar nicht gepasst hätte. 


Empfehlung:

Ich empfehle das Buch ab 12 Jahren, weil ich der Meinung bin, dass man früher nicht alle Bedeutungen von Handlungen oder Gesprächen versteht und man dann das Buch nicht im ganzen sehen kann, wie das Buch gesehen werden sollte. 


Bewertung:

5 von 5 Sterne! Ohne auch nur kurz drüber nachzudenken! 

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