Donnerstag, 3. Juli 2014

Rezension (Film): Madagascar

Allgemeines:

Originaltitel: Madagascar
Produktionsland: USA
Originalsprache: Englisch
Regie: Eric Darnell, Tom McGrath
Erscheinungsjahr: 2005
Länge: 83 Minuten
FSK: 0
Genre: Computer-Animationsfilm, Familienfilm


Inhalt:


Die vier Zootiere Marty (ein Zebra), Alex (ein Löwe), Melman (eine Giraffe) und Gloria (ein Nilpferd) haben eine ereignisreiche Nacht, in den Straßen von New York hinter sich. Durch ihren Ausbruch aus dem Zoo sollen sie verschifft werden, nach Afrika. 
Doch durch weitere Ereignisse landen sie schließlich auf Madagaskar.
Marty ist der einzige, den es freut endlich in der Wildnis zu sein, doch bald müssen alle vier lernen wie sie in der Wildnis zurecht kommen.


Meine Meinung:

Aufmachung des Films
Ich finde die Animationen in diesem Film weitestgehend gut. Sowohl die Figuren als auch der Dschungel.
Die deutsche Synchro ist ganz passabel, da haben ich schon weitaus schlimmere Synchros gehört.
Gut an diesem Film ist, dass es nicht alle paar Minuten einen Song gibt. Ich finde es manchmal einfach nur nervig, wenn es wirklich alle 5 Minuten irgendwelche Musik gibt, egal ob es die Charaktere singen oder es einfach nur so eingespielt wird. Das ist in diesem Film überhaupt nicht der Fall. Es gibt nur drei Lieder, die zwischendurch ganz dezent angespielt werden.


Die Handlung
In diesem Film gibt es einen sehr einfache Handlung, die als roter Faden durch den ganzen Film läuft. Es gibt nur eine Nebengeschichte, diese ist sehr klein. 
Spannung oder Wendungen gibt es kaum, aber das muss bei diesem Kinderfilm auch nicht sein. Ich finde die Mischung aus der einfachen Handlung und keinen wirklichen Wendungen zwar geeignet für Kinder, aber für Größere ist es einfach sehr voraussehbar. 


Die Charaktere
Die vier Hauptcharaktere zeichnen sich durch bestimmte Charakterzüge aus, die sich durch den ganzen Film ziehen:
Marty ist ein abenteuerlustiger Typ und möchte von Anfang an aus dem Zoo raus und in die Wildnis. 
Alex ist sehr eitel und der Star im Zoo. 
Melman ist ein klassischer Hypochonder, der jeden Tag mehrere Arzttermine hat und sich immer um seine Gesundheit und Tabletten sorgt.
Gloria, die einzige Dame in dem Quartett, ist eine kleine Diva, die sich sehr grazil bewegt, aber dennoch weiß was sie will und oft den Ton angibt. 
Abgesehen von diesen Charakterzügen bleiben die vier sehr platt und man erfährt nichts anderes. 
Noch schlimmer ist es bei allen anderen Charakteren, außer Name und Aussehen gibt es kaum was zu sagen. 
Kinder wird das nicht weiter stören und es ist auch ein toller Film für sie, aber Größere wird es vielleicht etwas stören. 


Empfehlung

Ich empfehle den Film vor allem für Kinder, Jungen und Mädchen gleichermaßen.
Bei Erwachsenen wird es nicht für alle ein Filmgenuss sein, aber Animationsfilmfans sollten ihn mal gesehen haben.


Bewertung:

3 von 5 Sterne.

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