Dienstag, 14. Oktober 2014

Buchrezension: Der Letzte beißt die Hunde

Allgemeines:

• Autor: Markus Walther
• Fassung: Taschenbuch
• Seiten: 223
• Genre: Krimi-Komödie
• Verlag: Acabus

Klappentext:

Krimis sind ihre Leidenschaft: Mimi, die scharfsinnige, ältere Dame, lebt in ihrer Villa am Rande der Stadt. Eigentlich ist es kaum vorstellbar, dass ihr jemand mit einem herabfallenden Flügel den Garaus machen will. Daher stellt sie gemeinsam mit ihrer Enkeltochter Helen eigene Ermittlungen an - ganz wie ihre Vorbilder in den Büchern. Mimi lädt fünf "Verdächtige" in ihre Villa ein, darunter den Bürgermeister, denn dieser hat ein Motiv: Er will Mimis Grundstück aufkaufen, um darauf ein Einkaufszentrum zu errichten. Doch ist er nicht der einzige, der der alten Dame an den Kragen will. Zusammen mit ihrer Enkelin, ihrem Butler und einem Bügeleisen weiß Mimi sich durchaus zur Wehr zu setzen.


Meine Meinung:

Das Buch habe ich für die Mission Lieblingsbuch von Jacis Bücherwelten gelesen. Es ist eins der Lieblingsbücher, die Nicole von Zeit für neue Genre ausgewählt hat. Ich wollte es schon etwas länger lesen, also habe ich mich dafür entschieden.
Erwartet habe ich eine leichte Krimi-Komödie, bei der man immer mal wieder schmunzeln muss.
So ganz wurden meine Erwartungen nicht erfüllt, aber das Buch konnte doch überzeugen.
Zwar musste ich zwischendurch schmunzeln, aber eher, weil es oft einfach zu absurd war, wie sich einzelne Charaktere verhalten haben und wie die Story dadurch weiterlief.
Mimi ist ein Charakter, der die ganze Geschichte auflockert durch ihre Art, aber mich als Leser auch sehr erstaunt hat. Die anderen Charaktere waren alle ganz in Ordnung, aber durch ihr Verhalten habe ich mich oft gewundert. Für mich waren einige Handlungen einfach (wie schon erwähnt) absurd.
Weiter kann ich nicht darauf eingehen, weil es zu viel vorwegnehmen würde, aber wer darüber hinwegsehen kann, den erwartet eine Story für ein kurzweiliges Lesevergnügen.
Den Schreibstil von Markus Walther fand ich ganz okay, aber wirklich besonders fand ich ihn jetzt nicht. Ich kam schnell vorwärts und konnte das Buch flüssig lesen.
Das Ende nahm dann etwas an Fahrt auf und wurde spannungsreich. Action gab es dann auch noch ein wenig und ich fand es gut gelungen.

Fazit und Bewertung:

"Der Letzte beißt die Hunde" von Markus Walther ist ein Buch was sich von meinen sonstigen Bücher schon unterscheidet und ich habe die Lesestunden schon genossen.
Mimi ist ein toller Charakter und wenn man das Buch nicht zu ernst nimmt, der wird sicherlich seinen Spaß daran haben, auch wenn die Story einige unglaubwürdige Entwicklungen hat.
Ich habe das Buch gerne gelesen und freue mich schon auf die nächste Runde von Mission Lieblingsbuch!

3 von 5 Sterne

Kommentare:

  1. Hallo Michelle!
    Eine schöne Rezension. Ich glaube, das Buch soll man einfach nicht zu ernst nehmen. Gerade das Absurde daran hat mich zum Lachen gebracht.
    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Hallo Nicole!

      Ja, das Buch muss man von Anfang an mit Humor nehmen. Dann ist es gut zu lesen und bringt ein zum schmunzeln. :)

      Liebe Grüße zurück!

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    2. Hallo Michelle,

      ich habe hier mal unsere Mission zusammengefasst:

      http://zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at/2014/11/book-shelf-mission-lieblingsbuch-1.html

      War eine interessante Erfahrung und hat dank dir richtig gut funktioniert.

      Liebe Grüße,
      Nicole

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  2. Huch, das habe ich gar nicht gesehen! :o Das Label hast du aber auch gut versteckt :D
    Magst du dir einen neuen Liebling in Runde 2 schnappen? (:

    http://buecher-welten.blogspot.de/2014/12/mission-lieblingsbuch-runde-2-anmeldung.html

    viele liebe Knuddelgrüße
    Ich (Jaci)

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