Donnerstag, 21. Mai 2015

Filmrezension: Livid - Das Blut der Ballerinas

Allgemeines: 

Originaltitel: Livide
• Produktionsland: Frankreich
• Regie: Alexandre Bustillo, Julien Maury
• FSK: 18
• Erscheinungsjahr: 2011
• Länge: 92 Minuten
• Genre: Horror

Inhalt (von der Blu-Ray Hülle):

Lucys erster Tag als häusliche Krankenpflegerin führt sie in die marode Villa von Mrs. Jessel, die bereits seit Jahren in einem tiefen Koma liegt. Lucys geschwätzige Kollegin erzählt ihr, dass Mrs. Jessel früher eine gefürchtete Ballettlehrerin war. Und man vermutet einen großen Schatz in ihrer unheimlichen Villa. Zusammen mit ihren Freunden William und Ben macht sich Lucy in einer Nacht schließlich auf die Suche und sie brechen in die Villa der alten Lady ein. Erst scheint auch alles glatt zu laufen, aber dann verschwindet William plötzlich in einer Wand und landet in einem geheimen Zimmer. Was er dort erleidet, geht über seine Vorstellungskraft. Doch dadurch scheint sich das schaurige Geheimnis endlich zu lüften, aber auch die jungen Leute regelrecht aufzufressen.


Meine Meinung:

Bevor ich den Film sah, konnte ich nicht genau sagen, was ich von dem Film erwarten würde. Ich hatte einige Meinungen gehört und gelesen, aber konnte mir daraus rein gar nichts für den Film erschließen, ohne eventuelle Spoiler.
Also ging ich einigermaßen blind an den Film. Und das war genau richtig.

Der erste Arbeitstag von Lucy als häusliche Krankenpflegerin verläuft ganz normal und ohne große Vorkommnisse. Bis sie mit ihrer Arbeitskollegin zur heruntergekommenen Villa der alten Mrs. Jessel kommt. Die alte Frau soll angeblich in ihrem Haus einen Schatz versteckt haben, den bisher noch niemand gefunden hat.
Nach der Arbeit trifft sie sich mit ihrem Freund und dessen Bruder und erzählt ihnen von der Geschichte. Kurz darauf machen sie sich auf den Weg um in die Villa einzubrechen und den Schatz zu suchen, doch was dann passiert konnte niemand ahnen.

Der Film fängt sehr ruhig an mit einer kurzen Personenvorstellung und recht schnell darauf folgt auch schon der Einbruch in die Villa. Ab ungefähr der Hälfte des Films fängt dann der eigentliche Spaß für den Zuschauer an. Merkwürdige Ereignisse geschehen um die Protagonisten herum.

Die alte, baufällige Villa bietet eine sehr gelungene und gruselige Kulisse und in Verbindung mit der Geräuschkulisse hat der Film eine durchweg geile Atmosphäre. Die Kameraführung und die Aufmachung einiger Szenen haben mich wirklich sehr fasziniert. Wie dort mit Licht und Farben gespielt wurde ist echt genial.
Eine gewisse Spannung gibt es den ganzen Film über und zum Ende hin gibt es viele Szenen, die man nicht gleich versteht oder in denen man einfach viel rein interpretieren kann.
So kann man immer wieder seine grauen Zellen anstrengen und man hat definitiv Gesprächsstoff mit anderen Zuschauern.

Fazit und Bewertung:

"Livid - Das Blut der Ballerinas" ist ein sehr gelungener, atmosphärisch wirklich genialer Horrorfilm, der viel Platz für eigene Interpretationen und Gedanken lässt und über den man im Nachhinein sicherlich Diskussionsstoff findet.

4,5 von 5 Sternen!

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