Dienstag, 8. September 2015

Buchrezension: 12 things to do before you crash & burn


• Autor: James Proimos
• Fassung: Taschenbuch
• Seiten: 118
• Genre: Jugendbuch
• Verlag: Gulliver

Klappentext:

"Finde den besten Pizzaladen der Stadt. Räum die Garage auf. Setz dich unter einen Baum und lies ein ganzes Buch. Iss eine Mahlzeit mit einem Unbekannten."
Nur Hercules traut sich auf der Trauerfeier auszusprechen was sein Vater wirklich war: Ein Arsch.
Zur Strafe muss Herc zu seinem Onkel reisen und erhält eine Liste mit 12 Aufgaben. Eine schräger als die andere. Aber Herc hat ganz anderes im Sinn:
Er will das schöne Mädchen aus dem Zug wiederfinden. Und dann kommt eins zum anderen...


Erster Satz:

"Der Sarg ist geschlossen."

Zitat:

Jetzt schluchzt der ganze Saal. Danach herrscht lange Schweigen. Plötzlich sehen alle mich an. Wie es scheint,bin ich der Letzte, der vielleicht noch irgendwas zu sagen hat. Langsam gehe ich durch die Kirche nach vorn. Ich stehe am Podium. Ich räuspere mich.
"Er war ein Arschloch. Mein Vater war ein vollkommenes Arschloch." (S. 8)

Meine Meinung:

Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich von diesem Buch halten soll. Es konnte mich unterhalten, aber irgendwie gab es dennoch einiges was mich, nun im Nachhinein betrachtet, gestört hat. Aber genaueres dazu nun in meiner Rezension!

Hercules Vater ist tot. Alle haben ihn geliebt. Alle außer Hercules. Sein Vater war ein Arsch und dies sagt er auch in aller Deutlichkeit auf der Trauerfeier. Seine Mutter schickt ihn daraufhin zu seinem Onkel, dem großen Bruder seines Vaters, und dort bekommt er eine Liste mit 12 kuriosen Aufgaben, die er in den nächsten zwei Wochen erfüllen soll. Doch Hercules hat einen anderen Plan: Er möchte das hübsche Mädchen, welches er im Zug getroffen hat, wiederfinden...

 Das Buch kommt mit einem sehr gewöhnungsbedürftigen Schreibstil daher. Ich brauchte einige Seiten bis ich mich daran gewöhnt hatte und halbwegs flüssig lesen konnte, aber dann ging es relativ gut.Was mir sehr gefiel waren die kurzen Kapitel. Manche Kapitel gingen mal grade über eine Seite und andere wiederum hatten einige Seiten mehr, aber niemals zu viele auf einmal. So dass man immer wieder die Chance hatte aufzuhören mit dem lesen, ohne mitten in der Geschichte einen Stopp einlegen zu müssen.

Zu den Charakteren kann ich kaum etwas sagen, da man kaum etwas erfährt und das was man erfährt, kann ich nicht schreiben, da ich sonst spoilern würde. Aber im allgemeinen ist es nicht wirklich viel und dadurch konnte ich auch keine Bindung zu den Charakteren aufbauen. Hart ausgedrückt, waren mir die Charaktere alle so ziemlich egal. Was ich wirklich sehr schade finde!

Die ganze Storyidee klang wirklich sehr spannend und interessant. Es war mal was neues. Doch leider war die Liste selbst, die meiste Zeit total uninteressant für die Geschichte und nur durch Zufall hat Hercules mal einen oder zwei Punkte auf der Liste abgearbeitet. Im Grunde genommen ging es einfach nur um die Suche nach dem Mädchen und selbst dieser Aspekt war nicht wirklich spannend.
Das Ende hat dann nochmal ein wenig was herausgeholt, weil es mal ein Ende war, welches ich so nicht erwartet hätte und es war mal was anderes.

Fazit und Bewertung:

Für mich war "12 things to do before you crash & burn" leider nur ein mittelmäßiges Buch, welches ich innerhalb von einer Stunde komplett durchgelesen hatte, da es nur 118 Seiten hat. Ein paar Seiten mehr hätten der Geschichte wirklich gut getan. Die Charaktere wären dadurch vielleicht noch ein wenig mehr Persönlichkeit haben können und als Leser wäre es so eine Chance gewesen, eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen.
Der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig für mich, aber die kurzen Kapiteleinteilungen haben mir gut gefallen.

3 von 5 Büchern! 




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