Freitag, 4. September 2015

Filmrezension: Margos Spuren



• Originaltitel: Paper Towns
• Produktionsland: Vereinigte Staaten
• Regie: Jake Schreier
• FSK: 6
• Erscheinungsjahr: 2015
• Länge: 110 Minuten
• Genre: Roadmovie

Inhalt (von filmstarts.de):

Seit seiner Kindheit verbindet Quentin (Nat Wolff) mit dem geheimnisvollen Nachbarsmädchen Margo (Cara Delevingne) ein Geheimnis: Damals fanden sie zusammen die Leiche eines Selbstmörders und noch am gleichen Abend war Margo an Quentins Fenster geschlichen, um ihm die Schlüsse aus ihren Nachforschungen zu präsentieren. Neun Jahre später haben sich die beiden längst auseinander gelebt, doch dann steht Margo erneut, als Ninja verkleidet, vor seinem Fenster. Sie will losziehen, um sich an denjenigen zu rächen, die sie enttäuscht haben. Quentin folgt ihr in das nächtliche Abenteuer, doch am nächsten Tag ist Margo plötzlich verschwunden. Das Mädchen, das schon öfter von Zuhause ausgerissen ist, bleibt dieses Mal unauffindbar und kann auch von der Polizei nicht ausgemacht werden. Aber sie hat Spuren hinterlassen, die nur für Quentin bestimmt zu sein scheinen. Also entschließt er sich, das Rätsel um Margo zu lösen und sie wiederzufinden.



Meine Meinung:

Nachdem ich den Roman "Margos Spuren" von John Green gelesen hatte und er mich wirklich gut unterhalten konnte, (*Buchrezension*) musste ich natürlich unbedingt den Film im Kino sehen.
Mit "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" konnte John Green bei den Bücherwürmern und später auch bei den Filmfans große Erfolge feiern. Auch wenn ich bisher "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" nur als Buch kenne und den Film leider noch nicht geschaut habe, war ich gespannt, ob "Margos Spuren" mich als Film, genauso überzeugen würde, wie es das Buch tat.
Allerdings wird dies keine Bewertung als Romanverfilmung! Ich sehe den Film als eigenständige Produktion an und werde ganz am Ende kurz etwas zu Buch und Film sagen!

Quentin und Margo sind seit Kindheitstagen befreundet und verbringen jede freie Minute miteinander. Eines Tages finden sie die Leiche eines Mannes, der sich selbst erschoss. Margo berichtet Quentin darauf hin, am Abend, was sie alles über den Mann herausgefunden hatte.
Einige Jahre später, beide sind in ihrem letzten Jahr auf der Highschool, gehen sie getrennte Wege und jeder hat seine eigene Clique. Margo gehört zu den Beliebten, die jeder auf der Schule kennt und Quentin hängt mit seinen Freunden nach der Schule zu Hause ab und zockt liebend gern.
Doch eines Nachts steht Margo bei Quentin am Fenster und nimmt ihn mit auf einen nächtlichen Rachefeldzug. Am nächsten Morgen ist Margo verschwunden. Quentin findet Hinweise von Margo und fängt an, gemeinsam mit seinen Freunden, diesen Hinweisen nachzugehen um sie wieder zu finden.

Der Film punktet mit tollen Ideen, die in gelungenen Kulissen gefilmt wurden. Die Kameraarbeit ist auch echt klasse und ist gut anzusehen.
Es gibt ein sehr realistisches Drehbuch, plausible Charakterentwicklungen und auch die Story entwickelt sich in eine Richtung, die ich wirklich genial fand, besonders hervorheben möchte ich hierbei das Ende. Sehr, sehr gelungen und kein bisschen "Mainstream"!
Genauso toll finde ich den Soundtrack des Films.

Die Schauspieler haben ihre Arbeit wirklich hervorragend gemeistert und vor allem Cara Delevingne konnte mich komplett überzeugen und begeistern! Ich bin schon sehr gespannt, was man von ihr noch im schauspielerischen Bereich sehen wird.
Ein paar Beziehungen zwischen einzelnen Charakteren sind etwas verblasst, genau wie einige Charaktere selbst, weil Margo und Quentin die Hauptpersonen sind und es sich im eigentlichen alles nur um sie dreht. Da wirkten die Geschichten der anderen manchmal etwas lieblos "rein gedrückt".

Fazit und Bewertung:

"Margos Spuren" ist ein schönes Roadmovie, mit wunderschönem Soundtrack und tollen Kulissen. Die Story ist sehr gelungen und die Charaktere werden von den Schauspielern sehr gut verkörpert.

4,5 von 5 Sterne!


Zum Buch und Film:

Ich finde den Film, wenn man ihn als reine Romanverfilmung ansieht, ganz gut gelungen. Ich persönlich, kann nicht klar sagen, was von beidem mir denn am Ende wirklich besser gefallen hat, weil beides durchaus tolle Aspekte hat und überzeugen konnte.
Ich muss einfach sagen, dass der Roman so gesehen, zwar gut umgesetzt wurde, mir allerdings einige Szenen im Film fehlten oder zu kurz kamen, die ich im Buch wiederum sehr mochte und mich schon darauf gefreut hatte sie im Film sehen zu können. Doch dies schmälert den Film in keinster Weise für mich.

Kommentare:

  1. Gut, du hast mich überzeugt! Zuerst Buch dann Film :-)

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    1. Haha das freut mich. :) Wünsche dir viel Spaß beim lesen des Buches und beim späteren schauen des Films! :)

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