Montag, 21. März 2016

Buchrezension: Aller Frevel Anfang

• Autor: Janet Clark
• Fassung: Taschenbuch
• ISBN: 978-3-7855-7748-6
• Seiten: 220
• Genre: Krimi/ Thriller
• Verlag: Loewe
• Reihe: 1. Band der "Finstermoos" Reihe

Klappentext:

Finstermoos. In dem beliebten Ferienort Finstermoos wurde gestern Nachmittag eine noch nicht identifizierte Babyleiche gefunden. Der bekannte Berliner Unternehmer Phillip B.stieß bei Bauarbeiten zu seinem Ferienhaus auf eine vergrabene Metallkiste. "Wir dachten, wir hätten einen Schatz entdeckt", so sein Sohn, der 18-jährige Valentin B., der bei dem Vorfall anwesend war. Doch die beiden Feriengäste erwartet ein grausiger Fund: Die unbeschriftete Kiste enthielt Überreste einer menschlichen Babyleiche. Nähere Informationen zur Herkunft des Leichnams sowie den Todesumständen sind noch nicht bekannt.

Erster Satz:


Was immer es ist, lass es keinen Toten sein!

Zitat:

Eine Warnung. Sie waren unerwünscht. Sie sollten weg, die Baustelle ruhen lassen. Sie hätten das Baby nie finden dürfen. (S. 63)

Meine Meinung:

Ich habe bisher ein Buch (Rezension zu Schweig still, süßer Mund) von Janet Clark gelesen und es konnte mich in keinster Weise überzeugen. Ich mochte den Schreibstil nicht, die Story war vorhersehbar und langweilig.. Doch der Klappentext von diesem Buch klang interessant und ich wollte es noch einmal mit der Autorin probieren.
Leider muss ich aber sagen, dass ich bei "Aller Frevel Anfang" genau die gleichen Probleme hatte, wie damals mit dem anderen Buch. Ich glaube, Janet Clark und ich werden keine Freunde mehr.

Valentin und sein Vater wollen sich ein Ferienhaus in dem ruhigen Ort Finstermoos bauen. Fern ab von der Hektik in Berlin. Doch während den Bauarbeiten finden sie eine Metallkiste: Mit einer Babyleiche darin. Die Polizei nimmt dir Ermittlungen auf, doch Valentin und seine Freunde untersuchen den Fall selbst und geraten schon bald in Gefahr.

Den Schreibstil empfand ich als sehr langweilig und er konnte mich zu keiner Sekunde fesseln. Des weiteren ist er sehr einfach  gehalten, was wiederum aber gut war, so konnte ich das Buch sehr zügig beenden. Die Dialoge empfand ich ebenfalls als sehr langweilig. Insgesamt kam während dem ganzen Buch keine Spannung auf.

Es gibt einige Charaktere, die ich mir alle gut einprägen und auseinander halten konnte, allerdings waren sie mir alle komplett egal. Es war mir zu keiner Sekunde wichtig, was mit ihnen passiert und ich hatte nie Angst um jemanden, egal was in der Story passierte.
Das Buch endet zwar mit einem Cliffhanger, aber trotz allem habe ich kein (großes) Interesse, die Reihe weiter zu verfolgen. Die weiteren Bücher sind mir auf alle Fälle nicht ihr Geld wert, aller höchstens würde ich sie mir gebraucht kaufen.

Fazit und Bewertung:

"Aller Frevel Anfang" ist für mich ein sehr enttäuschender Jugendkrimi und Anfang der "Finstermoos" Reihe. Die Story hatte keine Spannung, die Charaktere waren mir nicht wichtig und die Dialoge waren schlecht geschrieben. Im Moment habe ich kein Interesse daran, die Reihe weiter zu verfolgen.

3 von 10 Bücher!

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