Freitag, 8. April 2016

Filmrezension: Spotlight

• Originaltitel: Spotlight
• Produktionsland: Vereinigte Staaten
• Regie: Tom McCarthy
• FSK: 0
• Erscheinungsjahr: 2015
• Länge: 129 Minuten
• Genre: Drama






Trailer:


Meine Meinung:

Ich muss zugeben, dass ich erst durch die Oscar Verleihung und dem Oscar für den besten Film, wurde ich so richtig aufmerksam auf den Film. Vorher hatte ich zwar durchaus von ihm gehört, aber mich nicht sonderlich dafür interessiert und nicht weiterverfolgt, was das für ein Film ist.
Doch nach der Oscar Verleihung wurde mein Interesse geweckt und ich wollte unbedingt erfahren, warum dieser Film den Oscar bekam.

Im Jahr 2001 bekommt der "Boston Globe" einen neuen Herausgeber und das kleine Team von "Spotlight" einen besonderen Auftrag: Sie sollen die Geschichte rund um die katholische Kirche und einigen Missbrauchsfällen untersuchen. Doch was sie dann aufdecken, hätte niemand von ihnen auch nur ahnen können.

Zu erst einmal muss ich erwähnen, dass ich es sehr toll finde, wie der Film zwar diese schockierende Geschichte erzählt, aber dabei nie über die Kirche oder Religion an sich urteilt. Der Film behandelt diese Themen sehr respektvoll und erzählt nur seine Geschichte, ohne zu verurteilen.
Die Story selbst ist wirklich sehr interessant und wird, da sie auf realen Ereignisse basiert, sehr realistisch und überhaupt nicht aufbauschend erzählt. Die Ereignisse wurden toll recherchiert und wiedergegeben und die Dialoge sind ebenfalls sehr interessant und gut ausgearbeitet.
Die einzelnen Szenen wurden in grandioser Kameraarbeit eingefangen und mit passender und wundervoller Musik untermalt.

Zu Anfang hat der Film ein paar kleine Längen, aber die gehen schnell vorüber und der Film nimmt an Fahrt auf.
Während des Films tauchen sehr viele Charaktere und Namen auf, bei denen ich einige Zeit gebraucht habe, bis ich sie halbwegs drauf hatte und wusste, welcher Name zu wem gehört. Man muss dem Film schon sehr aufmerksam folgen, da viel passiert und man sich eben viele Namen merken muss.
Die Schauspieler waren alle große klasse und haben brillant gespielt.
Vor allem Amy Adams, Liev Schreiber und Stanley Tucci waren der Wahnsinn. Mark Ruffalo, der für seine Leistungen für den Oscar nominiert wurde, war ebenfalls gut, wenn auch ein wenig Schwächer.

Fazit und Bewertung:

"Spotlight" ist ein toller und vor allem sehr bewegender Film, der eine wichtige Geschichte erzählt. Trotz der Thematik geht der Film sehr behutsam auf das Thema Kirche und Religion ein und ist zu keinem Zeitpunkt verurteilend.
Die Schauspieler ergänzen die tolle Story und Dialoge, durch ihre Schauspielkunst.


8,5/10 Popcornbecher

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