Montag, 13. Juni 2016

Buchrezension: Steam Noir - Das Kuperherz 1

Cover von Cross Cult
• Autor: Benjamin Schreuder (Autor), Felix Mertikat (Illustrator)
• Fassung: Hardcover
• ISBN: 978-3-942649-27-8
• Seiten: 61
• Genre: Steampunk Comic
• Verlag: Cross Cult
• Reihe: 1. Band der "Steam Noir" Reihe

Klappentext:

Ein zerbrochener Planet. Schollen, die im Äther treiben. Maschinen mit Seelen und Menschen ohne Skrupel. Dampfkraft, groteske Maschinentechnik und übernatürliche Phänomene. Und über all dem eine geheimnisvolle Toteninsel, die die Welt der Lebenden heimsucht.
Ein Einbruch in einer Villa in der Ätherhafenstadt Schierling ruft ein außergewöhnliches Ermittlerteam auf den Plan: Heinrich Lerchenwald, Junggeselle und Lebemann, seit vielen Jahren als Bizzaromant für den Januskoogener Leonardsbund tätig; Richard Hirschmann, beseelter Maschinenmensch, sanftmütig, aber verbissener Kriminalist; Frau D., Tatortermittlerin und Suffragette in Personalunion. Ein außergewöhnliches Fahndergespann für einen außergewöhnlichen Fall. Eine verlorene Seele, ein Wiederkehrer von der Toteninsel Vineta, hat die Leiche eines Mädchens entwendet, das vor Jahren in den Hauskamin eingemauert wurde. Die Suche nach der Seele und dem Mörder des Mädchens führt Heinrich und seine Kollegen auf die Spur eines ominösen Wunderheilers, der an der Erforschung mechanischer Organe arbeitet.

Meine Meinung:

Den Comic habe ich zufällig beim stöbern in der Bibliothek gefunden und das Cover sprach mich so an, dass ich es gleich zu Hand nehmen musste. Nachdem mich dann auch der Klappentext so ansprach, musste ich es einfach mit nach Hause nehmen. Und was soll ich sagen. Sowohl das Cover als auch der Klappentext haben nicht zu viel versprochen!

Heinrich Lerchenwald und seine Kollegen werden zu einer alten Villa gerufen, in die eingebrochen wurde. Auf den ersten Blick scheint nichts gestohlen worden zu sein, doch dann entdecken sie Spuren eines Wiederkehrers, einer Seele, die von der Toteninsel Vineta zurück in die Welt der Lebenden gekehrt ist. Diese führt sie zu einem alten Kamin, in dem ein kleines Mädchen lebendig eingemauert wurde. Und die Leiche der Kleinen ist verschwunden. Was hat der Wiederkehrer mit der Leiche vor und was haben ein ominöser Arzt und ein Kupferherz damit zu tun?

Die Zeichnungen und der düstere Stil gefallen mir sehr gut. Sie sind sehr ausdrucksstark und wunderschön anzusehen. Die Dialoge sind wirklich gut geschrieben und bringen alles kurz und knapp auf den Punkt.
Die Story selbst ist sehr interessant, aber leider nicht ganz ausgereift, da sehr viele Fragen während des Lesens auftauchen, die bisher in keinster Weise beantwortet wurden.
Das Ende wurde wirklich gut gewählt, da es in mir die Neugierde weckte und ich sofort mit dem zweiten Band anfangen musste.

Die Charaktere, allen voran die drei Hauptcharaktere, waren sehr interessant, doch leider wurden sie nicht richtig beleuchtet. Während des Lesens bekommt man kaum Hintergrundinformationen geliefert, die dann hoffentlich in den nächsten drei Bänden folgen.
Die Welt selbst ist ebenfalls sehr interessant und ich freue mich schon darauf sie weiter entdecken zu können. Leider war es ein etwas schwererer Einstieg in die Welt, da man einfach in sie hinein geworfen wurde und keinerlei Erklärungen bekommt.

Fazit und Bewertung: 

"Steam Noir - Das Kupferherz 1" gibt Einblicke in eine sehr interessante Welt, die von ebenso interessanten Charakteren bevölkert wird. Die Story hat wirklich tolle Züge und ich bin gespannt wie es weitergehen wird.

8,5 von 10 Bücher!

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