Mittwoch, 24. August 2016

Buchrezension: Der Vollstrecker

• Autor: Chris Carter
• Fassung: Taschenbuch
• ISBN: 978-3-548-28110-0
• Seiten: 488
• Genre: Krimi/ Thriller
• Verlag: Ullstein
• Reihe: 2. Band der "Robert Hunter" Reihe

Klappentext:

HAST DU ANGST?

Er ist der Meister des Todes.
Ein eiskalter Mörder.
Er spielt mit dir.
Mit deinen Ängsten.
Und er wird dich kriegen.

Nur ein Mann kann ihn aufhalten: Detective Robert Hunter. Möge die Jagd beginnen...

Erster Satz:


"Eine grausame Ironie, nicht wahr, dass das einzig Sichere im Leben der Tod ist?"

Zitat:

Hunter massierte seine Stirn zwischen den Augenbrauen mit dem Zeigefinger und verfolgte den Weg der Regentropfen, die an der Seitenscheibe entlang zitterten. Seine Gedanken waren zu einem dichten Knäuel verstrickt, den er vergeblich zu entwirren versuchte. Innerhalb der letzten halben Stunde hatte sich der Charakter des Falls komplett gedreht. (S. 137)

Meine Meinung:

Nachdem mich der erste Band "Der Kruzifixkiller" so packen und begeistern konnte, durfte der nächste Band natürlich nicht lange im Regal stehen bleiben und auch diesmal konnte Chris Carter mich packen und schocken.

Detective Robert Hunter steht vor dem nächsten grausamen Mordfall. Ein Priester wird geköpft in seiner Kirche gefunden und auf seinen Schultern ruht ein Hundekopf. Der Tatort, überseht mit kryptischen Blutspuren lässt auf einen rituellen Mord hindeuten, doch was bedeutet die mit Blut geschriebene Zahl drei auf dem Toten? Hunter und sein Kollege Garcia stehen vor einem Rätsel, welches noch viel komplizierter werden wird und jagen einen psychopathischen Killer.

Ich liebe den Schreibstil von Chris Carter! Dieser Mann hat es einfach drauf einem eine Gänsehaut zu bescheren, während er den nächsten blutigen Tatort beschreibt. Auch den Spannungsaufbau bekommt er wieder toll hin und fesselt den Leser richtig an seine Worte. Deshalb sage ich auch beim zweiten Band nochmal: das Buch ist nichts für schwache Nerven und bietet wirklich viele blutige Details.
Die Wendungen waren allesamt gut platziert und kamen meist unerwartet.

Detective Robert Hunter ist ein sehr eigener Typ, der mich immer wieder durch seine Kombinationsfähigkeiten beeindrucken kann. Wie gekonnt er Dinge in Verbindung bringt zeigt er auch in diesem Band wieder an einigen Stellen. Des weiteren bekommt der Leser noch einen sehr emotionalen Einblick in die Vergangenheit von ihm.
Garcia steht seinem Partner mit Rat und Tat zur Seite und ist eine große Stütze für den Fall. Zusammen sind sie ein unschlagbares Team und harmonieren perfekt zusammen.
Auch Garcia hat einige Glanzmomente, dennoch finde ich, dass er ruhig etwas mehr Aufmerksamkeit verdient und mich würde seine Vergangenheit auch brennend interessieren.
Der Mörder ist absolut faszinierend und es ist sehr spannend zu verfolgen, was er als nächstes tun wird. Sein Motiv hat mich überrascht, aber hat am Ende gut zur Story gepasst.

Fazit und Bewertung:

"Der Vollstrecker" ist der sehr gelungener zweiter Band der "Robert Hunter" Reihe und war wieder reich an Spannung in Kombination mit dem tollen Schreibstil. Auch hier agiert der Mörder wieder sehr blutig und es wird detailreich beschreiben, deshalb noch einmal die Warnung: Das Buch ist nichts für schwache Nerven. Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Bände, die schon startklar im Regal stehen.

9 von 10 Bücher!

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