Montag, 21. November 2016

Filmrezension: Kubo - Der tapfere Samurai

• Originaltitel: Kubo and the Two Strings
• Produktionsland: Vereinigte Staaten
• Regie: Travis Knight
• FSK: 6
• Erscheinungsjahr: 2016
• Länge: 102 Minuten
• Genre: Abenteuer, Stop Motion






Trailer:


Meine Meinung:

Ich liebe Stop Motion Filme total, weil man einfach die Arbeit, die hinter so einem Film steckt in jeder kleinen Sekunde sieht und es eine ganz besonderen Leidenschaft bedarf um so einen Film zu machen. Deshalb habe ich mich sehr auf den Film gefreut, als ich den ersten Trailer sah.
Die Geschichte klang interessant und ich wurde nicht enttäuscht.

Kubo ist ein Junge, der zusammen mit seiner Mutter in einer Höhle lebt und tagsüber mit Geschichten, die er durch Papiermagie zum leben erwachen lässt, im nächstgelegenen Dorf, ein wenig Geld verdient.
Seine Mutter schärft ihm immer wieder ein, dass er nach der Dämmerung nicht mehr draußen sein darf,weil sein Großvater der Mondkönig ihn sonst entdeckt und mitnimmt. Eines Tages passiert es dann doch und Kubo ist nach der Dämmerung noch draußen und schon tauchen seine Tanten auf, die ihn zum Mondkönig bringen wollen. Mit der Hilfe seiner Mutter gelingt ihm die Flucht und sie bleibt zurück um gegen ihre Schwestern zu kämpfen.
Als er wieder wach wird trifft er auf Monkey, die auf ihn aufpassen und ihm helfen soll, die magische Rüstung seines verstorbenen Vaters zu finden, um den Mondkönig zu besiegen.

Wie ich eingangs schon sagte liebe ich Stop Motion Filme sehr und auch dieser hat mich optisch umgehauen. Die Stop Motion Arbeit ist so gut, dass es wie computeranimiert wirkt.
Der Erzählstil hat mir sehr gut gefallen und bietet einen tollen Spannungsbogen. Bei dem Film muss man schon sehr aufpassen, um auch wirklich alles mitzubekommen, daher ist es für kleinere Kinder vielleicht nicht so leicht folgen zu können. Auch ist er sehr düster, was mir sehr gefiel, allerdings passte der eher kindliche Humor nicht so ganz zum Film. Das FSK 6 finde ich angesichts dieser Punkte etwas zu niedrig.
Vor allem der Showdown und das Ende an sich haben mir wahnsinnig gut gefallen und ich hätte niemals mit so einem Ende gerechnet!

Kubo ist ein toller und interessanter Charakter, der eine gelungene Entwicklung durchmacht, die die ganze Zeit über plausibel ist. Er erlebt mit seinen beiden Gefährten so einige Abenteuer, die ihn zu dem machen, was er am Ende des Films ist.
Monkey, ein Affe, der von Kubos Mutter zum leben erweckt wurde um ihren Sohn zu schützen, ist sehr gelungen und auch wichtig für die Handlung.
Genau wie Beetle, ein Krieger, der in einen Käfer verwandelt wurde und sich an so gut wie nichts aus seinem früheren Leben erinnern kann ist ein toller Charakter, der viel zu dem Humor im Film beiträgt und dennoch eine wichtige Rolle spielt.

Fazit und Bewertung:

"Kubo - Der tapfere Samurai" ist ein wundervoller Stop Motion Film, der definitiv bei mir einziehen wird. Von der ersten Sekunde an konnte er mich durch seinen Stil, seine Geschichte und seine Charaktere verzaubern und mitnehmen. Bitte mehr von solchen Filmperlen!

9,5 von 10 Popcornbecher!

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