Samstag, 7. Januar 2017

Filmrezension: Passengers

• Originaltitel: Passengers
• Produktionsland: Vereinigte Staaten
• Regie: Morten Tyldum
• FSK: 12
• Erscheinungsjahr: 2016
• Länge: 116 Minuten
• Genre: Science-Fiction






Trailer:

Meine Meinung:

Nachdem ich den ersten Teaser gesehen habe, war ich wirklich sehr gespannt auf "Passengers" und die weiteren Trailer haben die Vorfreude nur noch gesteigert, weil sie wirklich genial aussahen. Auch die ganzen kleinen Making Of Clips habe ich mir sehr gerne angeschaut.
Nun war es endlich so weit und es ging ins Kino. Doch leider muss ich sagen, dass mich der Film sehr enttäuscht hat, da er meine Erwartungen überhaupt nicht erfüllen konnte und eher eine langatmige Lovestory im Weltraum wurde.

Das Raumschiff "Avalon" ist auf einer 120 jährigen Reise nach "Homestead II", einem erdähnlichen Planeten, der mit den 5000 Passagieren neu bevölkert werden soll.
Doch nach nur 30 Jahren passiert etwas völlig unerwartetes und der Mechaniker Jim erwacht aus dem Kälteschlaf. Völlig allein und auf sich gestellt versucht er alles, um seine Schlafkammer zu reaktivieren und zurück in den Kälteschlaf zu kommen. Doch seine Versuche sind vergeblich und nach langer Isolation trifft er eine schwerwiegende Entscheidung.

Die Trailer und das Marketing allgemein versprachen einen spannungsreichen und Action geladenen Science Fiction Film mit einem großen Geheimnis. Doch leider traf nichts davon ein.
Die erste halbe Stunde war absolut brillant und konnten mich richtig gefangen nehmen. Doch danach kippte das ganze und der Erzählstil wurde sehr langatmig und aus dem anfänglichen Überlebenskamp wurde eine schnulzige Lovestory, die mich nur mäßig unterhalten konnte. 
Auch der Spannungsbogen wurde nicht effektiv genutzt und das große, angepriesene Geheimnis wurde viel zu banal und unlogisch aufgelöst.

Chris Pratt konnte mich komplett von sich überzeugen und liefert eine wirklich tolle schauspielerische Leistung ab! Vor allem die ersten dreißig Minuten konnte er brillieren. Ich habe alle seine Gefühle verstanden und mitgefühlt.
Jennifer Lawrence ist eine genauso gute Schauspielerin, wie Chris Pratt, und hat ebenfalls eine tolle Leistung hingelegt.
Die beiden tragen den Film komplett auf ihren Schultern und bekommen dies hervorragend hin.

Fazit und Bewertung:

"Passengers" hätte ein wundervoller Science Fiction Film werden können, doch leider wurde es ein teilweise langatmiger Liebesfilm, der seine Versprechen nicht halten konnte.
Chris Pratt und Jennifer Lawrence haben brillant gespielt und konnten mich von sich überzeugen. 
Die visuellen Effekte und die allgemeine Aufmachung des Raumschiffs war der absolute Wahnsinn und hat mich total geflasht. Doch leider hat das nicht über meine Kritikpunkte hinweg geholfen.

6,5 von 10 Popcornbecher

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