Samstag, 25. Februar 2017

Kurzmeinungen #5 ~ Kinofilme

Hallo ihr Lieben,

die Oscars stehen kurz bevor und ich bin fleißig dabei so viele Oscarkandidaten wie möglich im Kino zu schauen.
Da ich fast täglich im Kino bin, fasse ich wieder einige meiner gesehenen Filme als Kurzmeinungen zusammen.

Heutige Kurzmeinungen zu:
- Hidden Figures
- Mein Leben als Zucchini
- Elle



Hidden Figures
Hidden Figures erzählt die Geschichte, der "unbekannten Heldinnen": Die afroamerikanischen Frauen, die in den sechziger Jahren bei der NASA gearbeitet haben und entscheidende Arbeit geleistet haben, während der ersten Jahre des Weltraumfahrt Programms.
Die Schauspieler machen einen wirklich tollen Job, vor allem Kevin Costner und Taraji P. Henson.
Die Geschichte selbst wird gut erzählt, auch wenn sie mir hier und da etwas zu langgezogen war und man ruhig ein paar Szenen hätte streichen können.
Die sechziger Jahre sind wirklich toll inszeniert und der ganze Film strahlt Feel-Good Stimmung aus.

---- 8/10 Popcornbecher ---

Mein Leben als Zucchini
Dieser Stop Motion Film ist ein wundervolles Werk geworden, welches toll inszeniert wurde.
Auch wenn der Film eine FSK Freigabe von null Jahren hat, ist es kein Kinderfilm.
In diesem Film werden unter anderem Themen wie Drogenkonsum, Alkoholabhängigkeit, Mord, Selbstmord, psychische Störungen und auch Vergewaltigung angesprochen. Und obwohl alles nur kurz angeschnitten wird, hinterlässt es einen bleibenden Eindruck. Durch den grandiosen Humor, wird der Film dennoch gut aufgelockert und kommt nicht zu trüb herüber.
Die Charaktere waren mir leider etwas zu blass, was vielleicht auch daran lag, dass der gesamte Film nur 66 Minuten ging. Und auch die leichte  Liebesgeschichte hätte nicht unbedingt sein müssen.

---- 9/10 Popcornbecher ---

Elle
Elle ist ein sehr vielschichtiger und teils verstörender Film über eine Frau, die in ihrem Haus überfallen und vergewaltigt wird und daraufhin nach ihrem Vergewaltiger sucht. So suggeriert zumindest der Trailer die Story, aber der Film offenbart noch so viele weitere Facetten und Handlungsstränge, die manchmal schon ein wenig zu viel sind.
Isabelle Huppert spielt fabelhaft, auch wenn ihr Spiel ein wenig durch die Synchro verloren geht.
Die Vergewaltigungsszene sieht man sehr detailliert und ist bestimmt nicht für jeden so einfach zu ertragen.
Die Dialoge sind wahnsinnig gut geschrieben und auch der schwarze und sarkastische Humor, vor allem von Michèle selbst, ist wirklich toll und passt sehr gut in den sehr ernsten Film.
Der Film ist handwerklich sehr gut gemacht, aber leider konnte mich die Story nicht ganz überzeugen und in seinen Bann ziehen.

---- 7/10 Popcornbecher ---

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